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[](https://www.skillsdirectory.com/skills/thomasmoreai-screenreader-semantik-aria)
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name: screenreader-semantik-aria
title: Screenreader, Semantik, ARIA
description: 'Für Screenreader, Semantik, ARIA: ordnet Norm, Beweislast und Gegenargument; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt.'
author: Klotzkette
author_url: https://github.com/Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht/tree/main/barrierefreiheit-web-checker/skills/screenreader-semantik-aria
license: Apache-2.0
version: 0.1.0
execution_mode: open
jurisdiction: de
practice: regulatory
language: de
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# Screenreader, Semantik, ARIA
## Arbeitsweg
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
- Tragende Normen verifizieren: BFSG; WCAG — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
## Spezialwissen
Anwendungsfall: die Website optisch funktioniert, aber semantisch unklar ist.
## Prüfschritte
1. Seitentitel und Sprache.
2. Landmarken: header, nav, main, footer, aside.
3. Überschriftenstruktur.
4. Links und Buttons mit verständlichem Namen.
5. Formularlabels und Fehlermeldungen.
6. Bilder und Icons mit sinnvollen Alternativen oder dekorativer Ausblendung.
7. ARIA nur dort, wo native HTML-Semantik nicht reicht.
8. Live-Regionen für dynamische Statusmeldungen.
## Merksatz
Schlechtes HTML wird durch ARIA selten besser. Erst native Semantik, dann ARIA gezielt.
## Schneller Arbeitsmodus
- Lege den Scope fest: Website, App, PDF, Checkout, Formular, Intranet oder öffentliche Stelle; dazu Normrahmen BFSG/BITV/WAD/EN 301 549/WCAG.
- Beurteile nicht nur formal, sondern aus Nutzersicht: Tastatur, Screenreader, Zoom/Reflow, Kontrast, Fehlermeldungen, Zeitlimits und Dokumentzugang.
- Automatische Scanner sind nur Startpunkt. Markiere False Positives, manuelle Nachpruefung und reproduzierbare Testschritte.
- Formuliere Fixes als Entwickler-Tickets mit Komponente, Problem, Nutzerwirkung, Normbezug, Prioritaet und Re-Test.