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[](https://www.skillsdirectory.com/skills/thomasmoreai-deutschem-dokumentationspaket-excel)
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name: deutschem-dokumentationspaket-excel
title: 'Deutschem Dokumentationspaket Excel'
description: 'Für Deutschem Dokumentationspaket Excel: ordnet Akte, Belege und Lücken; Ergebnis: Schnittstellenkarte mit Zuständigkeits- und Nachweisfragen.'
author: Klotzkette
author_url: https://github.com/Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht/tree/main/liquiditaetsplanung/skills/deutschem-dokumentationspaket-excel
license: Apache-2.0
version: 0.1.0
execution_mode: open
jurisdiction: de
practice: bankruptcy
language: de
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<!-- decimal-anchor --> <a id="deutschem-dokumentationspaket-excel"></a>
# 1. Deutschem Dokumentationspaket Excel
Bei einer Aussage zu Insolvenzgründen die [Prüfregeln für §§ 17–19 InsO](../../references/insolvenzpruefung.md) und die [amtliche Entscheidungskarte](../../references/rechtsprechung/INDEX.md) heranziehen. Operative Warnfarben sind keine rechtliche Freigabe; Status, Prognose, Belege und rechtliche Schlussfolgerung getrennt halten.
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## 1.1. Arbeitsweg
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
- Tragende Normen verifizieren: Zuerst den im Skilltitel bezeichneten InsO- oder StaRUG-Tatbestand im aktuellen Gesetzestext prüfen. Eröffnungsantrag nach Paragraf 13 InsO, Gläubigerantrag nach Paragraf 14 InsO und Antragspflicht organschaftlicher Vertreter nach Paragraf 15a InsO strikt trennen; Steuerrecht, IDW-Standards oder Auslandsrecht nur bei einer konkreten Schnittstelle ergänzen.
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
<!-- decimal-anchor --> <a id="fachliche-module"></a>
## 1.2. Fachliche Module
<!-- decimal-anchor --> <a id="spezial-deutschem-tatbestand-beweis-und-belege"></a>
## 1.3. `spezial-deutschem-tatbestand-beweis-und-belege`
**Fokus:** Deutschem: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage im Plugin liquiditaetsplanung.
<!-- decimal-anchor --> <a id="deutschem-tatbestandsmerkmale-beweisfragen-und-beleglage"></a>
### 1.3.1. Deutschem: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage
<!-- decimal-anchor --> <a id="fachkern-deutschem-tatbestandsmerkmale-beweisfragen-und-beleglage"></a>
## 1.4. Fachkern: Deutschem: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage
- **Normen-/Quellenanker:** InsO §§ 17, 18, 19, 15a, StaRUG-Früherkennung, IDW-S-6-/Planungslogik, 3-Wochen- und 13-Wochen-Forecast, Zahlungsstatus und Fortbestehensprognose.
- **Entscheidende Weiche:** Trenne fällige Verbindlichkeiten, liquide Mittel, harte Zahlungszusagen, Planannahmen, Quote/Lücke, Organpflicht und Dokumentationsspur.
<!-- decimal-anchor --> <a id="fallweichen"></a>
## 1.5. Fallweichen
Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
<!-- decimal-anchor --> <a id="arbeitsworkflow"></a>
## 1.6. Arbeitsworkflow
1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Deutschem** prüfen.
3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
<!-- decimal-anchor --> <a id="beleglage-liquiditätsplanung-nach-deutschem-recht"></a>
## 1.7. Beleglage Liquiditätsplanung nach deutschem Recht
- **Stichtag § 17 InsO Liquiditätsbilanz:** Aktiva I (verfügbare liquide Mittel) + Aktiva II (innerhalb 3 Wochen liquidierbar) vs. Passiva I (fällige Verbindlichkeiten) + Passiva II (innerhalb 3 Wochen fällig).
- **BGH-Maßstab:** Die vollständige Zehnprozentregel mit beiden Ausnahmen und die eigenständige Zahlungseinstellung nach den [Prüfregeln](../../references/insolvenzpruefung.md) anwenden. Eine Quote unter zehn Prozent ist keine Freigabe bei absehbarer Vergrößerung; oberhalb genügt keine bloß mögliche Schließung.
- **24-Monats-Liquiditätsplan nach Paragraf 18 Absatz 2 InsO:** Monatliche Vorschau, plausible Annahmen und Sensitivitätsbetrachtung; gerichtliche Instrumente nach Paragraf 29, Restrukturierungsfähigkeit nach Paragraf 30 und Anzeige nach Paragraf 31 StaRUG gesondert prüfen.
- **13-Wochen-Forecast operative Planung:** Standard für aktive Sanierungsfälle; rollierend, mit Annahmen-Memo und Stresstest (Base/Stress/Worst).
- **Belege:** Saldenlisten OPOS-Debitoren/-Kreditoren mit Fälligkeit, Kontoauszüge mind. 3 Monate, Steuerkonto (FA-Mitteilung), Beitragskonto SV (Krankenkasse), Personalkostenliste, Tilgungsplan Bankverbindlichkeiten.
- **Darlegung und Beweis:** Anspruchsgrundlage, Parteirolle, gesetzliche Vermutungen und Wissensnähe bestimmen. Insolvenzgrund, Kenntnis und Verschulden nicht pauschal gleichsetzen. Für außenstehende Dritte IX ZR 129/22 beachten; die Strafverfolgung ersetzt keine eigene Frist- und Krisenprüfung.
- **Annahmen-Memo:** Quellen (z. B. Auftragsbestand laut CRM, Forderungslaufzeit laut OPOS-Auswertung) und Bandbreiten dokumentieren — bei Bestreiten der Annahmen ist das Memo die erste Verteidigungslinie.
<!-- decimal-anchor --> <a id="spezial-dokumentationspaket-compliance-dokumentation-und-akte"></a>
## 1.8. `spezial-dokumentationspaket-compliance-dokumentation-und-akte`
**Fokus:** Dokumentationspaket: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk im Plugin liquiditaetsplanung.
<!-- decimal-anchor --> <a id="dokumentationspaket-compliance-dokumentation-und-aktenvermerk"></a>
### 1.8.1. Dokumentationspaket: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk
<!-- decimal-anchor --> <a id="fachkern-dokumentationspaket-compliance-dokumentation-und-aktenvermerk"></a>
## 1.9. Fachkern: Dokumentationspaket: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk
- **Normen-/Quellenanker:** InsO §§ 17, 18, 19, 15a, StaRUG-Früherkennung, IDW-S-6-/Planungslogik, 3-Wochen- und 13-Wochen-Forecast, Zahlungsstatus und Fortbestehensprognose.
- **Entscheidende Weiche:** Trenne fällige Verbindlichkeiten, liquide Mittel, harte Zahlungszusagen, Planannahmen, Quote/Lücke, Organpflicht und Dokumentationsspur.
<!-- decimal-anchor --> <a id="fallweichen-1"></a>
## 1.10. Fallweichen
Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
<!-- decimal-anchor --> <a id="arbeitsworkflow-1"></a>
## 1.11. Arbeitsworkflow
1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Dokumentationspaket** prüfen.
3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
<!-- decimal-anchor --> <a id="spezial-excel-behoerden-gericht-und-registerweg"></a>
## 1.12. `spezial-excel-behoerden-gericht-und-registerweg`
**Fokus:** Excel: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg im Plugin liquiditaetsplanung.
<!-- decimal-anchor --> <a id="excel-behörden--gerichts--oder-registerweg"></a>
### 1.12.1. Excel: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg
<!-- decimal-anchor --> <a id="fachkern-excel-behörden--gerichts--oder-registerweg"></a>
## 1.13. Fachkern: Excel: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg
- **Normen-/Quellenanker:** InsO §§ 17, 18, 19, 15a, StaRUG-Früherkennung, IDW-S-6-/Planungslogik, 3-Wochen- und 13-Wochen-Forecast, Zahlungsstatus und Fortbestehensprognose.
- **Entscheidende Weiche:** Trenne fällige Verbindlichkeiten, liquide Mittel, harte Zahlungszusagen, Planannahmen, Quote/Lücke, Organpflicht und Dokumentationsspur.
<!-- decimal-anchor --> <a id="fallweichen-2"></a>
## 1.14. Fallweichen
Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
<!-- decimal-anchor --> <a id="arbeitsworkflow-2"></a>
## 1.15. Arbeitsworkflow
1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Excel** prüfen.
3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.