Für GmbH-Beirat: Zustimmungskatalog, Konfliktmatrix und Satzungslogik: ordnet Norm, Beweislast und Gegenargument; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt. Fachgebiet: Corporate-Kanzlei. Route: beirat-gmbh-zustimmungskatalog.
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name: beirat-gmbh-zustimmungskatalog
title: 'GmbH-Beirat: Zustimmungskatalog, Konfliktmatrix und Satzungslogik'
description: 'Für GmbH-Beirat: Zustimmungskatalog, Konfliktmatrix und Satzungslogik: ordnet Norm, Beweislast und Gegenargument; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt. Fachgebiet: Corporate-Kanzlei. Route: beirat-gmbh-zustimmungskatalog.'
author: Klotzkette
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license: Apache-2.0
version: 0.1.0
execution_mode: open
jurisdiction: de
practice: corporate
language: de
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# GmbH-Beirat: Zustimmungskatalog, Konfliktmatrix und Satzungslogik
## Kernproblem
Der GmbH-Beirat ist Vertragstechnik mit Organwirkungspotenzial. Der Skill hilft, einen Beirat nicht als Dekoration, sondern als präzise Governance-Maschine zu bauen: mächtig genug für Kontrolle, nicht so mächtig, dass Geschäftsführung, Haftung und Finanzierung blockieren.
## Prüfpunkte
1. Kompetenzquelle: Satzung, Geschäftsordnung, Shareholders' Agreement, Stimmbindung.
2. Zustimmungskatalog: Budget, Capex, Debt, M&A, IP, Litigation, Related Party, Geschäftsführerbestellung, Insolvenzantrag.
3. Mehrheit: einfache Mehrheit, qualifizierte Mehrheit, Investor Consent, Vetorecht, Deadlock-Mechanismus.
4. Haftung/D&O: Organnähe, Informationsgrundlage, Protokoll, Interessenkonflikte.
5. Exit/Finanzierung: Drag/Tag, Liquidation Preference, Reserved Matters, Bank Covenants.
## Powersprint-Vertiefung
- **Konkreter Arbeitsauftrag:** `GmbH-Beirat: Zustimmungskatalog, Konfliktmatrix und Satzungslogik` immer als eigenes Fachproblem behandeln: Rolle, Ziel, Frist, Zuständigkeit, Beleglage und gewünschten Output trennen.
- **Normen- und Quellenradar:** Tragende Normen, Behördenpraxis und Rechtsprechung nur verwenden, wenn sie aus der Akte, amtlicher Quelle oder frei prüfbarer Quelle belastbar sind.
- **Fehlerbremse:** Keine allgemeinen Einstiegssätze, wenn schon ein Spezialproblem vorliegt; stattdessen direkt mit Matrix `Tatbestand / Beleg / Risiko / Gegenargument / nächster Schritt` arbeiten.
- **Output:** Kurzmemo, Prüfraster, Dokumententwurf, Fristenliste oder Rückfragenliste mit höchstens einer wirklich entscheidenden Rückfrage.