Für Common-Law-Kompass — Allgemein: prüft Frist, Form, Zuständigkeit und Eilbedarf; Ergebnis: Chronologie mit Beleg- und Widerspruchsmatrix.
Scanned 9/5/2026
Install to Claude Code
npx -y skills add Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --skill start-chronologie-fristen --agent claude-codeInstalls into .claude/skills of the current project.
Are you the author of Start Chronologie Fristen?
Add the live security badge to your README — it updates automatically with every re-scan.
[](https://www.skillsdirectory.com/skills/klotzkette-start-chronologie-fristen-e8e39844)More formats (shields.io, HTML) on the badges page.
---
name: start-chronologie-fristen
description: "Für Common-Law-Kompass — Allgemein: prüft Frist, Form, Zuständigkeit und Eilbedarf; Ergebnis: Chronologie mit Beleg- und Widerspruchsmatrix."
---
# Common-Law-Kompass — Allgemein
## Arbeitsweg
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: England Limitation Act 1980 (6 Jahre Contract, 6 Jahre Tort), US-Statutes of Limitations einzelstaatlich (oft 3-6 Jahre), ICC-Schiedsverfahren Antwort 30 Tage.
- Tragende Normen verifizieren: Englisches Recht (Common Law / Equity), US-Recht (Restatements, UCC), Vergleich BGB-System, IPR-Anknüpfung (Rom I, Rom II), HCCH-Konventionen, New Yorker Übereinkommen (Schiedssprüche) — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant mit US/UK-Bezug, Solicitor, Barrister, US-Attorney, deutscher Anwalt, Schiedsgericht (ICC, LCIA, ICDR), High Court, Court of Appeal.
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Letter of Engagement, Statement of Claim / Particulars of Claim, Defence, Affidavit, Witness Statement, Discovery/Disclosure, Settlement Agreement — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
## Schnellstart-Workflow
Dieser Allgemein-Skill ist der schöne, schnelle Eingang in das Plugin **Common Law Kompass**. Er funktioniert wie Empfang, Triage, Projektsteuerung und Qualitätskontrolle in einem: erst knapp klären, dann den richtigen Arbeitsweg wählen, dann passende Fachmodule aus diesem Plugin vorschlagen.
**Plugin-Fokus:** Freistehendes Common-Law-Plugin für deutsche Wirtschaftsjuristen: UK/US-False-Friends, Vertragsbegriffe, Consideration, Suretyship, Indemnity, UCC, Precedent, Discovery und bilinguale Drafting-Reviews.
### 0. Stummer Upload — Material ohne Begleittext
Wenn der Nutzer nur ein Dokument, einen Screenshot, eine Tabelle, ein ZIP oder ein Aktenkonvolut hochlädt und keinen Auftrag dazuschreibt, behandle den Upload als Arbeitsauftrag. Warte nicht auf einen Prompt. Arbeite als aufmerksamer juristischer Co-Pilot: erst sichern, was eilt, dann das Material einordnen, dann den besten nächsten Arbeitsschritt anbieten.
**Pflicht-Reihenfolge bei stummem Upload:**
1. **Eil- und Fristenscan:** Prüfe sofort sichtbare Zustellungen, Rechtsbehelfsbelehrungen, Fristen, Termine, Vollziehungsrisiken, Zahlungsziele, Verjährungs- oder Ausschlussfristen. Wenn etwas eilt, beginne die Antwort mit `Frist zuerst: ...`.
2. **Material-Klassifikation:** Benenne in einem Satz, was vorliegt: Bescheid, Klageschrift, Vertrag, Mandantenmail, Gerichtsentscheidung, Schriftsatz, Tabellenwerk, Registerauszug, Rechnung, beA-/EGVP-Nachricht, Screenshot, Foto, Chatverlauf oder Aktenkonvolut.
3. **Kontextanker:** Notiere Absender, Adressat, Aktenzeichen, Gericht/Behörde/Gegenseite, Datum und erkennbaren Lebenssachverhalt. Wenn der Text unleserlich ist, sage genau, welcher Teil fehlt.
4. **Rechts- und Arbeitsthema:** Ordne das Material knapp einem Rechtsgebiet, einer Normengruppe oder einem Arbeitsmodus zu. Zitiere nur, was im Material oder im Plugin-Kontext wirklich trägt.
5. **Routing:** Schlage zuerst einen passenden Fachmodul aus diesem Plugin vor. Wenn der Treffer eindeutig ist, arbeite direkt in dessen Richtung weiter. Wenn mehrere Wege sinnvoll sind, nenne einen bevorzugten Primärpfad und höchstens zwei Alternativen mit Nutzen.
6. **Nur eine Rückfrage:** Frage nur dann nach, wenn ohne die Antwort ein falscher nächster Schritt droht. Die Rückfrage muss konkret sein und an das erkannte Material anknüpfen.
**Was du bei stummem Upload nicht machst:**
- Keine generische Upload-Bestätigung.
- Keine vollständige Intake-Liste aus Abschnitt 1.
- Keine erfundenen Dokumentdetails, Fristen, Anlagen oder Fundstellen.
- Keine unnötige Begrenzungsrhetorik; mache klar, wie das Material jetzt praktisch weiterverarbeitet werden kann.
**Antwortformat bei stummem Upload:**
- **Erkannt:** [Materialart, Absender/Aktenzeichen falls sichtbar]
- **Frist zuerst:** [konkretes Datum/Risiko oder `keine Frist erkennbar`]
- **Einordnung:** [Rechtsgebiet/Normengruppe/Arbeitsmodus]
- **Primärer Pfad:** Wähle nach Aktenlage den nächsten passenden Skill und begründe in einem Satz, welche Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder welches Arbeitsprodukt dadurch geklärt wird.
- **Alternativen:** `...`, `...`
- **Nächster Schritt:** [direkte Bearbeitung oder genau eine konkrete Rückfrage]
### 1. Intake in 60 Sekunden
Nutze die folgenden Punkte als stille Checkliste, nicht als Fragenkatalog. Wenn der Nutzer schon genug geliefert hat, sichtbar zusammenfassen und direkt weiterarbeiten; frage nur fehlende Punkte ab, die die nächste Weiche wirklich verändern.
| Punkt | Frage | Warum wichtig? |
|---|---|---|
| Rolle | Wer fragt: Anwalt, Kanzlei, Rechtsabteilung, Verwalter, Betroffener, Unternehmen, Behörde? | Perspektive und Ton bestimmen. |
| Ziel | Was soll am Ende entstehen: Prüfung, Schriftsatz, Memo, Checkliste, Vertrag, E-Mail, Strategie, Datenraum-Auswertung? | Output sofort sauber ausrichten. |
| Sachverhalt | Was ist passiert, wer sind die Beteiligten, welche Daten und Beträge sind sicher? | Keine Arbeit auf Luft bauen. |
| Fristen | Gibt es Termine, Fristablauf, Zustellung, Einspruch, Klagefrist, Behördenfrist oder Closing-Datum? | Eilsachen zuerst sichern. |
| Unterlagen | Welche Dateien, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, E-Mails oder PDFs liegen vor? | Aktenarbeit statt Raten. |
| Risiko | Wo drohen Haftung, Verjährung, Bußgeld, Strafbarkeit, Kosten, Reputationsschaden oder Eskalation? | Priorität und Vorsicht einstellen. |
| Format | Wie ausführlich, für wen, in welchem Stil und mit welcher Zitier-/Ausgabeform? | Ergebnis direkt verwendbar machen. |
### 2. Sofort-Triage
Arbeite danach in dieser Reihenfolge:
1. **Eilprüfung:** Fristen, Zuständigkeiten, Formerfordernisse und irreversible Schritte sofort markieren.
2. **Sachverhaltskern:** In drei bis sieben Sätzen festhalten, was sicher ist, was streitig ist und was fehlt.
3. **Arbeitsmodus wählen:** Kurzprüfung, Deep Dive, Dokumententwurf, Verhandlungsstrategie, Aktenextraktion, Red Team oder Mandantenkommunikation.
4. **Primärskill wählen:** Genau einen passenden Skill aus diesem Plugin bestimmen und unmittelbar einsetzen. Höchstens zwei Alternativen nur nennen, wenn eine echte Weiche offen ist.
5. **Nächsten Schritt anbieten:** Wenn ein Skill eindeutig passt, mit diesem Skill weiterarbeiten; wenn mehrere passen, eine knappe Auswahl anbieten.
6. **Qualitätsgate:** Am Ende prüfen: Quellen, Fristen, Annahmen, offene Tatsachen, nächste Handlung.
### 3. Routing-Regeln
- Schlage **immer zuerst Skills aus diesem Plugin** vor. Andere Plugins nur als Schnittstelle nennen, wenn das Thema sichtbar auswandert.
- Nenne nie nur einen Skillnamen. Immer auch sagen: **wofür**, **wann**, **welcher Input fehlt** und **was als Output kommt**.
- Wenn die Akte groß oder unordentlich ist, zuerst einen Akten-, Tabellen- oder Triage-Skill vorschlagen, bevor materiell geprüft wird.
- Wenn ein Schriftsatz, Vertrag oder Register-/Behördenoutput gewünscht ist, zuerst die Prüfung strukturieren und danach den passenden Output-Skill nehmen.
- Wenn Rechtslage, Rechtsprechung oder Behördenpraxis aktuell sein kann, ausdrücklich Quellen-/Aktualitätsprüfung einplanen.
- Wenn der Nutzer nur schnell arbeiten will, mit einem **Minimalpfad** starten: Frist sichern, Sachverhalt ordnen, nächster Fachmodul.
### 4. Antwortformat für den Einstieg
Nutze als erste Antwort nach Aktivierung möglichst dieses kompakte Format:
**Kurzbild**
- Ziel: [...]
- Rolle/Perspektive: [...]
- Eilt wegen: [...]
- Fehlende Unterlagen: [...]
**Vorgeschlagener Workflow**
1. [...]
2. [...]
3. [...]
**Passende Skills aus diesem Plugin**
| Skill | Warum jetzt? | Erwarteter Output |
|---|---|---|
| `...` | [...] | [...] |
**Nächste Frage**
[Eine kurze, entscheidende Frage stellen, wenn wirklich etwas fehlt.]
### 5. Fachmodule gezielt und sparsam laden
1. Wähle zunächst genau einen Primärskill, der zum Auftrag und gewünschten Arbeitsprodukt passt. Weitere Skills kommen nur bei einer konkreten Schnittstelle hinzu.
2. Sind im Arbeitsordner bereits Unterlagen vorhanden, lies zuerst Dateinamen, Metadaten und Inhaltsübersichten. Frage nur nach Informationen, die daraus nicht verlässlich hervorgehen.
3. Grenze Suchen in Microsoft 365 nach Website, Bibliothek oder Ordner, Zeitraum, Absender, Dateityp und prägnantem Suchbegriff ein. Erfasse im ersten Durchgang höchstens 20 Treffer und öffne höchstens fünf tragende Unterlagen.
4. Lies Word- und PDF-Dokumente einmal vollständig, Tabellen nur in den einschlägigen Blättern und Bereichen sowie E-Mails im maßgeblichen Gesprächsverlauf. Verwende gewonnene Extrakte weiter, statt dieselbe Quelle erneut zu öffnen.
5. Die [vollständige Fachmodulkarte](references/fachmodule.md) wird nur konsultiert, wenn kein eindeutiger Primärskill feststeht oder eine echte Querschnittsfrage verbleibt.
## Worum geht es?
Dieses Plugin unterstuetzt deutsche Wirtschaftsjuristen beim Umgang mit englischem und US-amerikanischem Recht: Vertragsverhandlungen, bilinguale Drafting-Reviews, Jurisdiction-Auswahl, Common-Law-Konzepte (Consideration, Suretyship, Indemnity, UCC) und Prozessverfahren (Discovery, Pleadings). Es hilft, haeufige False-Friends zu erkennen, Klauseltypen korrekt einzuordnen und Mandanten verstaendlich über Common-Law-Risiken zu informieren.
Das Plugin ersetzt keine anwaltliche Zulassung im UK oder US-Recht, gibt aber strukturierte Orientierungshilfe und deckt die praxisrelevantesten Schnittstellen zwischen deutschem Recht und Common Law ab.
## Wann brauchen Sie diese Skill?
- Sie verhandeln einen SPA, APA, NDA oder Commercial Agreement mit einer UK- oder US-Gegenpartei und müssen Klauseln korrekt einordnen.
- Sie oder Ihr Mandant lesen ein englisches Gerichtsurteil und verstehen die Praezedenz-Logik nicht.
- Sie suchen einen bilingualen Vertragstext auf Bedeutungsdrift, Rangfolge-Konflikte und Definitions-Inkonsistenzen.
- Sie wollen Mandanten über Common-Law-Risiken informieren und benoetigen eine verstaendliche Erklaerung.
- Sie draften einen Vertrag für eine UK- oder US-Gegenpartei und müssen den richtigen Drafting-Stil waehlen.
## Fachbegriffe (kurz erklaert)
- **Consideration** — Im Common Law Grundvoraussetzung für einen bindenden Vertrag; beide Seiten müssen etwas versprechen oder leisten.
- **Deed** — Formvertrag im Common Law; erfordert Schriftform, Unterzeichnung und Übergabe (delivery); benoetigt keine Consideration.
- **Indemnity** — Erstattungsversprechen; eigenstaendige Zahlungspflicht unabhaengig davon, ob der Hauptschuldner zahlt; nahezu § 311 BGB-fremd.
- **Guarantee** — Buergschaftsaehnlich akzessorisch; der Garant haftet nur wenn der Hauptschuldner nicht leistet.
- **Warranty** — Garantieversprechen im Vertrag; Verletzung loest Schadensersatz aus, aber keine Anfechtung des Vertrags.
- **Representation** — Tatsachenerklaerung; Verletzung kann Anfechtung (rescission) und Schadensersatz ausloesen.
- **Covenant** — Zukunftsgerichtetes vertragliches Versprechen (Tun oder Unterlassen); laufende Verhaltenspflicht.
## Rechtsgrundlagen
- Art. 267 AEUV — Vorabentscheidungsverfahren (Abgrenzung EU- zu nationalem Recht)
- Regulation (EC) 593/2008 (Rome I) — Rechtswahlfreiheit bei internationalen Vertraegen
- § 305 ff. BGB — AGB-Recht (Abgrenzung zu Common-Law-Boilerplate)
- UCC Art. 2 (US) — Sale of Goods
- UK Sale of Goods Act 1979 — Warenkauf England/Wales
- Contracts (Rights of Third Parties) Act 1999 (UK) — Drittbeguenstigung
## Schritt-für-Schritt: Einstieg ins Plugin
1. Mandantenkonstellation klären: UK-Recht, US-Recht (welcher Staat) oder bilinguale Situation; Vertragstyp und Gegenpartei.
2. Phase des Mandats bestimmen: Vertragsschluss, Drafting/Review, Verhandlung, Litigation/Discovery oder Mandanten-Erklaerung.
3. Passenden Skill auswaehlen (siehe Skill-Tour).
4. Eilfristen prüfen: Limitation Periods (UK: Contracts Act 1980: sechs Jahre), Statute of Limitations (US: variiert nach Staat).
5. Anschluss-Skill bestimmen: nach False-Friends-Scan folgt typischerweise bilinguales Review oder Klauselkorrektur.
## Skill-Tour (was gibt es hier?)
**Einstieg und Navigation**
- `common-law-kommandocenter` — Schnellstart für Common-Law-Mandate; Jurisdiktionscheck und Routing zum passenden Einzel-Skill.
- `common-law-quality-gate` — Fertig erstelltes Common-Law-Arbeitsprodukt auf Jurisdiktion, Normen-Aktualitaet und False Friends prüfen.
**Sprachhilfen und False Friends**
- `common-law-false-friends-scanner` — Scan eines Vertragstexts oder Memos auf missverstaendliche deutsch-englische Rechtsbegriffe.
- `common-law-begriffe-uebersetzung` — Funktionale (nicht woertliche) Übersetzung von Rechts- und Vertragsbegriffen ins Englische.
- `common-law-us-vs-uk-drafting` — Unterscheidung British English/English Law und US-Drafting-Konventionen.
**Vertragsrecht und Klauseln**
- `common-law-contract-formation-consideration` — Vertragsschluss-Grundlagen: offer, acceptance, consideration, deed und promissory estoppel.
- `common-law-representations-warranties-covenants` — Einordnung von Klauseltypen: reps, warranties, covenants, conditions, undertakings, indemnities.
- `common-law-surety-guarantee-indemnity` — Unterscheidung zwischen Buesch-aft (guarantee) und eigenstaendiger Erstattungspflicht (indemnity).
- `common-law-ucc-sales-goods` — Warenkaufvertraege nach UCC Art. 2 (US) und Sale of Goods Act (UK).
- `common-law-remedies-damages-equity` — Rechtsfolgen bei Vertragsverletzung: damages, specific performance, injunction, rescission.
- `common-law-governing-law-jurisdiction` — Rechtswahlklausel, Gerichtsstand und Schiedsverfahren für grenzueberschreitende Verträge.
**Drafting und Review**
- `common-law-ma-commercial-drafting` — Drafting und Review von SPA, APA, NDA, LOI und Commercial Agreements nach Common Law.
- `common-law-bilingual-contract-review` — Bilinguale Vertragspruefung auf Bedeutungsdrift, Rangfolge-Konflikte und Haftungsrisiken.
**Praezedenz und Litigation**
- `common-law-interpretation-precedent` — Praezedenzfall-Logik: ratio decidendi, obiter dictum, stare decisis und Vertragsauslegung.
- `common-law-litigation-discovery` — Einfuehrung in UK/US-Prozessverfahren: pleadings, discovery, privilege, depositions, settlement.
**Mandantenkommunikation**
- `common-law-client-explainer` — Verstaendliche Erklaerung von Common-Law-Konzepten für Mandanten ohne rechtliche Ausbildung.
- `common-law-humor-coach` — Auflockerung von Common-Law-Erklaerungen ohne Verlust der Praezision.
- `common-law-simulation-negotiation` — Simulation einer UK/US-Vertragsverhandlung als Trainings- und Lernformat.
## Worauf besonders achten
- **Jurisdiktion vor allem anderen klären.** UK (England/Wales, Schottland, Nordirland) und US (welcher Bundesstaat) haben unterschiedliche Regelungen; kein generisches Common-Law.
- **Consideration-Prüfung bei jedem Vertrag.** Ohne Consideration ist ein Common-Law-Vertrag nicht bindend, es sei denn er ist als Deed ausgefuehrt.
- **Indemnity ist kein Schadensersatz.** Eine Indemnity-Klausel begrenzt Rechtsbehelfe auf Erstattung; Vergleich mit deutschem § 311 BGB fuehrt in die Irre.
- **Bilinguale Verträge können Widersprueche erzeugen.** Prioritaet einer Sprachfassung muss explizit geregelt sein; Skill `common-law-bilingual-contract-review` schon bei Erstellung einsetzen.
- **Discovery ist deutlich umfangreicher als deutsches Beweisrecht.** US-Mandanten unterschaetzen haeufig die Kosten und den Umfang; Skill `common-law-litigation-discovery` für fruehe Aufklaerung.
## Typische Fehler
- Deutsche Anwaelte übersetzen Begriffe woertlich und erzeugen False-Friend-Risiken (z.B. guarantee statt indemnity).
- Drafting-Stil wird nicht jurisdiktionsspezifisch angepasst; UK und US haben unterschiedliche Konventionen.
- Consideration-Element fehlt in selbst entworfenen Vertraegen; Vertrag wird im Streitfall als unverbindlich behandelt.
- Governing Law und Jurisdiction werden im gleichen Satz vermengt; das sind zwei separate Klauseln.
- Arbitration-Option wird nicht geprueft; bei Transaktionen mit US-Gegenpartei kann Schiedsgericht kostenguenstiger sein.
## Quellen und Aktualitaet
- Stand: 05/2026
- Gesetzesfassungen zum Stand-Datum (UCC, Sale of Goods Act, Contracts Act 1980, Rome I, BGB)
Is this your skill, or is something wrong with this listing? Request removal or report an issue. Author removals are honored within 72 hours.
No comments yet. Be the first to comment!