Für Substantiierter Schriftsatzkern für Klage VG (Asyl/AufenthG), Eilantrag Paragraf 80 Abs: erstellt Entwurf mit Antrag, Beweis und Anlagen; Ergebnis: Schriftsatz mit Begründungs- und Anlagenlogik.
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# Substantiierter Schriftsatzkern für Klage VG (Asyl/AufenthG), Eilantrag § 80 Abs
## Arbeitsweg
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
- Tragende Normen verifizieren: AufenthG §§ 4, 5, 7, 8, 9, 16a-16g, 18a-18g, 19c, 25, 27-36, 50, 53-55, 58, 60, 60a-60d, 81, 84, 95; AsylG §§ 13, 24-30, 34-38, 71, 74, 77; FreizügG/EU §§ 2-5; StAG §§ 4, 5, 8-10, 12a, 25, 30; AsylbLG §§ 1, 3, 6; VwGO §§ 74, 80, 123; Dublin-III-VO Art. 3, 17, 21-29; einschlägige EU-Richtlinien/GEAS-Normstand live prüfen; keine BeckRS-/juris-Blindzitate.
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
**Fokus:** Substantiierter Schriftsatzkern für Klage VG (Asyl/AufenthG), Eilantrag § 80 Abs. 5 VwGO, Einbuergerungsklage: Tatsachenvortrag-Geruest, Anspruchsgrundlagen-Kette, Beweisangebote, Hilfsanträge, Replik-/Duplik-Vorausschau.
### Schriftsatzkern und Substantiierung im Ausländer-, Asyl- und Staatsangehoerigkeitsrecht
## Wann dieser Arbeitsgang greift
- Es soll ein vollwertiger Schriftsatz im Bereich Ausländer-, Asyl- und Staatsangehoerigkeitsrecht erstellt werden, typischerweise: Klage VG (Asyl/AufenthG), Eilantrag § 80 Abs. 5 VwGO, Einbuergerungsklage.
- Die Mandatsannahme und ggf. Vergleichsverhandlung sind abgeschlossen oder gescheitert.
- Klage-, Widerspruchs-, Einspruchs-, Rechtsmittel-Frist ist bekannt und im Kalender eingetragen.
## Aufbauschema
### A. Rubrum
- Parteien (Bezeichnung wie im Vorprozess oder Bescheid, exakte Schreibweise!).
- Zustellungsanschrift Bevollmaechtigte.
- Gericht/Behörde (Zuständigkeit prüfen und im Schriftsatz darstellen, wenn streitig).
- Aktenzeichen (Bezugs-Az., neues Az. nach Eingang).
- Streitwert/Gegenstandswert.
### B. Antraege
Klassischer Antrag-Block; je nach Verfahrenstyp:
- Leistungsantrag (zu zahlen, zu unterlassen, zu beseitigen, herauszugeben).
- Feststellungsantrag (Feststellungsinteresse darlegen).
- Gestaltungsantrag (Aufhebung, Anfechtung, Scheidung).
- Hilfsantraege staffeln (von eng nach weit oder von hoch nach niedrig).
### C. Tatsachenvortrag
Der Substantiierungs-Kern; pro Anspruchsgrundlage in AufenthG, AsylG, StAG, FreizuegigG/EU, BeschV, EU-RL 2008/115/EG eine eigene Tatsachen-Sequenz:
1. **Sachverhalts-Chronologie** mit konkreten Daten (Tag, Uhrzeit, Ort, Personen).
2. **Mandantenseitige Tatsachenbehauptungen** mit Beweisangeboten.
3. **Gegnerisches Verhalten** mit Belegen (Schreiben, Aussage, Verhalten).
4. **Schaden/Folgen** bezifferbar (Hauptforderung, Nebenforderung, Zinsen, Folgekosten).
### D. Rechtliche Wuerdigung
Anspruchsaufbau klassisch:
1. **Anspruchsgrundlage** nennen (z.B. § X iVm § Y).
2. **Tatbestandsmerkmale** durchgehen; jedes Merkmal wird gegen den Tatsachenvortrag gespiegelt.
3. **Einwendungen** der Gegenseite vorwegnehmen und entkraeften.
4. **Rechtsprechungs-Verweise:** BAG/BGH/BVerfG/EuGH/BFH je nach Fachgebiet; bei Ausländer-, Asyl- und Staatsangehoerigkeitsrecht typischerweise die letzte hoechstrichterliche Linie zitieren.
5. **Subsumtion-Ergebnis** klar formulieren.
### E. Beweisangebote
Pflichtbestandteil, ohne den Substantiierung nicht ausreicht:
- Urkundenbeweis: konkrete Anlage Kxx benennen, Inhalt nicht nur "Vertrag" sondern "Vertrag vom TT.MM.JJJJ, dort § X Abs. Y, Anlage K1".
- Zeugenbeweis: Name, ladungsfaehige Anschrift, Beweisthema in einem Satz.
- Sachverstaendigenbeweis: ggf. Privatgutachten mit anfuegen, gerichtliches Gutachten beantragen.
- Parteivernehmung als letzte Stufe, mit Antrag § 448 ZPO und Indiziengeruest.
- Inaugenscheinnahme: bei Sache vor Ort (Mietraum, Baustelle, Fahrzeug, Hardware).
### F. Anlagenverzeichnis
- K1, K2 ... durchnummeriert (Antragstellerin/Klägerin).
- Bei Beklagten B1, B2 ...
- Jede Anlage mit Datum, Absender, Empfaenger, Inhaltsbeschreibung in einem Satz.
- Pflicht-Erwaehnung im Tatsachenvortrag.
## Substantiierungs-Fallen im Ausländer-, Asyl- und Staatsangehoerigkeitsrecht
- **Pauschaltatsachen** ohne konkrete Daten ("seit Jahren", "regelmaessig", "in mehreren Faellen") werden vom Gericht uebergangen.
- **Beweisangebot zur falschen Tatsache:** Beweisthema deckt nur Teilaussage ab.
- **Selbst-widersprueche** zwischen Schriftsatz und Anlage ("Im Vertrag steht doch was anderes").
- **Verspaeteter Vortrag** § 296 ZPO/§ 87b VwGO: Rueglich-Fristen beachten, Verschulden vermeiden.
- **Anspruchskonkurrenz** zwischen mehreren Grundlagen: nicht eine wegfallen lassen.
## Prüfkette vor Versand
1. Antragsformulierung tenoriert (urteilstauglich, vollstreckbar)?
2. Jede Tatbestandsmerkmal-Subsumtion mit eigener Tatsache + Beweis hinterlegt?
3. Frist eingehalten (Eingangsstempel/elektronische Uebermittlung)?
4. Zuständigkeit positiv festgestellt?
5. Streitwert plausibel, ggf. mit Anlage Streitwert-Berechnung?
6. Anlagenverzeichnis vollstaendig und nummerisch konsistent?
7. beA-/EGVP-/EBO-Konformitaet (PDF/A, ERVV-Signatur)?
8. Vier-Augen-Prüfung durch Sozius oder Senior-Anwaeltin?
## Rechtsprechungs-Werkzeugkasten
- BVerfG, BGH, BAG, BFH, BVerwG, EuGH und die jeweils massgeblichen Fachsenate für Ausländer-, Asyl- und Staatsangehoerigkeitsrecht.
- AufenthG, AsylG, StAG, FreizuegigG/EU, BeschV, EU-RL 2008/115/EG sowie Verordnungen/Richtlinien dazu.
- Aktuelle Reform- und Gesetzgebungslage einbeziehen.
## Pflicht-Output
1. **Schriftsatz** mit Rubrum, Antraegen, Tatsachenvortrag, Rechtsausfuehrung, Beweisangeboten, Anlagenverzeichnis.
2. **Anlagen-Konvolut** numerisch geordnet, jede Anlage einzeln benannt.
3. **Frist-Doku** mit Eingangsbestaetigung (beA-Eingangsnachricht, EB).
4. **Streitwertskizze** (eigenes Memo, falls > 1 Anspruch).
5. **Mandanten-Erinnerung** mit Naechster-Schritt-Aufgaben (Zeuginnen vorbereiten, Sachverstaendiger?).
## Beispiel-Anspruchsgrundlagen im Ausländer-, Asyl- und Staatsangehoerigkeitsrecht
Drei haeufig gebrauchte Anspruchsgrundlagen aus AufenthG, AsylG, StAG, FreizuegigG/EU, BeschV, EU-RL 2008/115/EG und ihre Substantiierungs-Anforderungen:
### Grundlage 1
- Tatbestandsmerkmal 1: konkrete Tatsache + Beweis.
- Tatbestandsmerkmal 2: konkrete Tatsache + Beweis.
- Tatbestandsmerkmal 3: konkrete Tatsache + Beweis.
- Rechtsfolge: konkreter Antrag.
### Grundlage 2
Analog - jede Tatsache braucht ein Beweisangebot.
### Grundlage 3 (Auffanggrundlage / Sekundaeranspruch)
Hilfsweise vortragen, klar als Hilfsantrag/Hilfsvortrag kennzeichnen.
## Antrags-Muster nach Verfahrenstyp
Typische Antraege in Ausländer-, Asyl- und Staatsangehoerigkeitsrecht (Klage VG (Asyl/AufenthG), Eilantrag § 80 Abs. 5 VwGO, Einbuergerungsklage):
- Hauptantrag (Leistung/Feststellung/Gestaltung).
- Hilfsantrag (z.B. für den Fall, dass Hauptforderung verjaehrt ist).
- Annex-Antraege (Zinsen, Nebenforderungen, Kosten).
- Streitwert-Antrag (falls Streitwert streitig).
## Beweisaufnahme - was das Gericht sehen will
### Urkundenbeweis
- Anlage K1: Bezeichnung, Datum, kurze Inhaltsbeschreibung.
- Im Tatsachenvortrag: "Diese Behauptung beruht auf dem als Anlage K1 vorgelegten Schreiben der Beklagten vom TT.MM.JJJJ, dort Seite Y, Absatz Z."
### Zeugenbeweis
- Form: "Beweis: Aussage der Zeugin Name, ladungsfaehige Anschrift, zum Beweisthema (konkret in einem Satz)."
- Mehrere Zeuginnen zum gleichen Thema: Indiziengeruest staerken.
- Keine Beweisermittlung über Zeugnis - das Beweisthema muss konkret sein.
### Sachverstaendigenbeweis
- Bei Ausländer-, Asyl- und Staatsangehoerigkeitsrecht-typischen Streitfaellen oft notwendig (Bauwerk, IT-System, Anlagebewertung, medizinische Frage).
- Privatgutachten als Anlage K vorlegen + zugleich gerichtliches Gutachten beantragen.
- Verfahrensoekonomie: Sachverstaendigen-Kosten frueh mit Mandantin besprechen.
### Parteivernehmung (§ 448 ZPO)
- Letzte Stufe, nur wenn andere Beweismittel ausgeschoepft.
- Indiziengeruest vortragen, das eine gewisse Wahrscheinlichkeit der Behauptung tragt.
## Replik-/Duplik-Vorausschau
Schon im Klageschriftsatz die wahrscheinlichen Einwaende der Gegenseite vorwegnehmen:
- Verjährung -> Hemmungstatbestand vortragen.
- Erfuellung/Aufrechnung -> rechtzeitige Tatsachenbasis schaffen.
- Formmangel -> Heilung/Schutz-Argument bereit halten.
- Treuwidrigkeit -> Indiziengeruest gegen Treuwidrigkeits-Vorwurf.
## Elektronische Einreichung (beA, EGVP, EBO, ELSTER)
- PDF/A-2 oder PDF/A-3, mit eingebetteten Schriften.
- Strukturdatensatz nach ERVV pflicht-konform (Sender, Empfaenger, Az., Versanddatum).
- Qualifizierte elektronische Signatur (qeS) der einreichenden RA-Person oder einfacher elektronischer Versand über beA (sicherer Uebermittlungsweg).
- Eingangsbestaetigung aufbewahren - Datum der Einreichung ist Fristwahrungs-Beweis.
- 1.10.2026 / 1.10.2027 - ZVollstrDigitG-Änderungen im Vollstreckungsbereich; in Ausländer-, Asyl- und Staatsangehoerigkeitsrecht ggf. spezifische ERV-Pflichten beachten.
## Schriftsatz-Stil
- Aktiv, kurze Saetze, klare Subsumtion.
- Keine Floskeln ("Die Klage ist zulässig und begruendet" als Ueberschrift, aber dann substantiieren).
- Mandanten- und Beweismittel-Zitate woertlich, in Anfuehrungszeichen, mit Anlage-Verweis.
- Keine Gefuehlsausbrueche - sachlich auch bei provokanter Gegenseite.
## Vier-Augen-Check
Vor Versand:
- [ ] Antrag tenorierungsfaehig
- [ ] Frist gewahrt mit Reserve
- [ ] Jede Tatsache hat Beweis
- [ ] Anlagen vollstaendig und nummeriert
- [ ] Rechtsprechungs-Zitat aktuell
- [ ] Streitwert plausibel
- [ ] beA/EGVP-konform
- [ ] Senior-/Sozius-Freigabe
## Cross-Refs
- `erstgespraech-mandatsannahme` (im selben Plugin) für die Tatsachen-Grundlage und Streitwertskizze.
- `vergleichsverhandlung-strategie` (im selben Plugin) für parallelen Vergleichsversuch (Gueteverhandlung, Mediation).
## Vertiefung: Rechtsprechung und Normen (Migrationsrecht Schriftsatz)
### Leitsaetze zur Substantiierung im VG-Asyl/Ausländerrecht
### Normen-Kette Schriftsatz Migrationsrecht
- **§ 80 Abs. 5 VwGO** — Eilantrag aufschiebende Wirkung; § 123 VwGO — einstweilige Anordnung
- **§ 74 AsylG / § 74 VwGO** — Klagefristen (2 Wochen Asyl; 1 Monat VwGO)
- **§ 82 AufenthG** — Mitwirkungspflicht und Darlegungslast des Antragstellers
- **§ 83b AsylG** — Gerichtskostenfreiheit; PKH-Bewilligung nach §§ 166 VwGO, 114 ZPO
- **§ 920 Abs. 2 ZPO iVm § 123 Abs. 3 VwGO** — Glaubhaftmachungspflicht im Eilverfahren
- **§ 60 VwGO** — Wiedereinsetzung bei Fristversaeumnis (unverzueglicher Antrag)
### Quellenregel
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
## Triage vor Schriftsatzerstellung
Bevor losgelegt wird, klaere:
1. Verfahrenstyp: Asylklage (§ 74 AsylG 2 Wochen), VwGO-Klage (1 Monat), Eilantrag?
2. Gerichtskostenfrei (§ 83b AsylG Asylverfahren) oder kostenpflichtig (VwGO)?
3. PKH-Antrag — Voraussetzungen darlegen (Beiordnung Anwalt nach §§ 166 VwGO, 114 ZPO)?
4. Welche Beweismittel: Atteste, Identitaetsdokumente, Familienstandsnachweise?
5. Besteht Sofort-Eilbeduerftigkeit (Abschiebung angekuendigt, Frist heute)?
- **Was will der Mandant wirklich erreichen?** (Nicht: was steht im Standardweg, sondern: welches Ergebnis ist für den Mandanten persoenlich/wirtschaftlich das beste? Manchmal ist der schnellere Vergleich besser als der formal "richtige" Weg.)
## Strategische Optionen (vor dem Template entscheiden)
Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu prüfen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist **eine** moegliche Form — nicht die einzige.
| Konstellation | Empfohlener Weg |
|---|---|
| Standard — Migrationsrecht Schriftsatz verfassen | Schriftsatz-Template; Template unten |
| Variante A — Verwaltungsgericht (Asyl) | Asylklage-spezifische Anforderungen; 3-Wochen-Klagefrist |
| Variante B — Oberverwaltungsgericht Berufung | Berufungszulassung begruenden; Divergenzruege |
| Variante C — Eilverfahren Abschiebungsstopp | § 123 VwGO Antrag; Anordnungsanspruch und -grund |
Wenn die Mandantenkonstellation **nicht** ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.
## Output-Template: Asylklage VG
**Adressat:** Verwaltungsgericht [ORT] — Asylkammer
**Tonfall:** Sachlich-juristisch, Anspruchsgrundlagen CISG-spezifisch auf AsylG/AufenthG
```
An das Verwaltungsgericht [ORT]
[ANSCHRIFT]
— Asylkammer —
K L A G E
und gleichzeitig
ANTRAG AUF PROZESSKOSTENHILFE
[KLAEGER NAME, geb. DATUM, STAATSANG., ANSCHRIFT / AUFNAHMEEINRICHTUNG]
— Klaeger —
Prozessbevollmaechtigte: [KANZLEI, ADRESSE]
gegen
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesamt für
Migration und Fluechtlinge (BAMF), [ANSCHRIFT AUSSENSTELLE]
— Beklagte —
wegen: Asyl / subsidiaerer Schutz / Abschiebungsverbote (AsylG)
Streitwert: EUR 5.000 (§ 52 Abs. 2 GKG)
(Gerichtskostenfrei nach § 83b AsylG)
I. KLAGEANTRAG
Der Bescheid des BAMF vom [DATUM], Az. [AZ], wird aufgehoben.
Die Beklagte wird verpflichtet, dem Klaeger [Fluechtlingsstatus § 3 AsylG /
subsidiaeren Schutz § 4 AsylG / Abschiebungsverbot § 60 Abs. 5 / 7 AufenthG]
zuzuerkennen.
II. SACHVERHALT
[Chronologische Darstellung Verfolgungsgeschichte mit Daten und Belegen]
[Anlage K1: Identitaetsdokument; K2: Attest; K3: Länderkunde-Bericht]
III. RECHTLICHE WUERDIGUNG
[Subsumtion unter § 3 AsylG / § 4 AsylG / § 60 AufenthG]
[Zitat BVerwG-Linie; Qualifikations-VO Art. 4 Abs. 4 Beweiserleichterung]
IV. BEWEISANGEBOTE
- Anlage K1: [Dokument Datum]
- Zeuge: [NAME, ANSCHRIFT], Beweisthema: [...]
[KANZLEI], [ORT], [DATUM]
[RA-NAME]
```
--- vor Versand klären ---
1. Welches Verhandlungsziel hat der Mandant? [Bestand / Abfindung / Reputation / Schnelle Loesung]
2. Welche Kompromisslinien sind absolut? [Mindestabfindung / Freistellung / Zeugnisformulierung]
3. Sind Anschlusswege erwuenscht? [Mediation / Direktgespraech / Settlement vor Klageerhebung]
<!-- BEGIN ausformulierungspflicht (autogen) -->
> **Ausformulierungspflicht und Formatstandard.** Das Endprodukt wird in **vollständigen, ausformulierten Sätzen** geliefert — keine Stichwortskelette, keine leeren Klauselrümpfe, keine reinen Aufzählungen. Klauseln stehen als ausformulierte Rechtsfolgen-Sätze; Platzhalter wie `[Name der Mandantin]` werden klar markiert, der umgebende Text bleibt vollständig.
>
> **Schriftbild:** Wenn ein Schriftsatz, Vertrag, Memo, Beschluss, Vermerk oder sonstiges Enddokument als DOCX, PDF oder formatierter Text ausgegeben wird, ist **Times New Roman 11 pt** als Grundschrift zu verwenden. Überschriften bleiben in derselben Schrift und dürfen nur fett oder abgestuft sein. Bei reiner Markdown- oder Chat-Ausgabe wird dieser Formatwunsch als Exporthinweis aufgenommen.
>
> **Nummerierung:** Gliederung ausschließlich dezimal (`1`, `1.1`, `1.1.1` und so weiter). Keine römischen Ziffern, keine Buchstaben- oder Mischgliederung.
<!-- END ausformulierungspflicht (autogen) -->
> Quellenregel: Entscheidungen nur nach Prüfung einer amtlichen oder frei zugänglichen Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage ausgeben.
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