Für Rechtsformwahl: ordnet Norm, Beweislast und Gegenargument; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt.
Scanned 9/5/2026
Install to Claude Code
npx -y skills add Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --skill rechtsformwahl --agent claude-codeInstalls into .claude/skills of the current project.
Are you the author of Rechtsformwahl?
Add the live security badge to your README — it updates automatically with every re-scan.
[](https://www.skillsdirectory.com/skills/klotzkette-rechtsformwahl)More formats (shields.io, HTML) on the badges page.
---
name: rechtsformwahl
description: "Für Rechtsformwahl: ordnet Norm, Beweislast und Gegenargument; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt."
---
# Rechtsformwahl
## Arbeitsweg
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
- Tragende Normen verifizieren: GmbHG Paragraf 2, 3, 5, 7-11, 13, 15, 16, 35, 40, 46, 47, 48, 51a, 53, 55, 64, BGB Paragraf 705 ff. n.F., HGB Paragraf 105 ff., AktG/UmwG nur bei einschlägiger Strukturmaßnahme sowie Handelsregister-/Notarformvorgaben live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
## Fachlicher Kern — Rechtsformentscheidung
- **Problemfokus dieses Skills:** Die Rechtsform ist keine Geschmackssache. Entscheidend sind Haftungsrisiko, Kapital, Gründerzahl, Außenwirkung, Investorenfähigkeit, laufender Verwaltungsaufwand, Sozialversicherung, Steuerplanung und Exit-Pfad.
- **Normenradar:** GmbHG Paragraf 2, 3, 5, 5a, 7, 8, 11, 13; BGB-Gesellschaftsrecht nach MoPeG; HGB Paragraf 105 ff. und 161 ff.; PartGG; AktG Paragraf 7, 76, 95, 118; UmwG für spätere Korrektur.
- **Praxisanker:** Persönliche Haftung vor Eintragung, eGbR bei registerrelevanten Vermögenswerten, UG als Übergangslösung, GmbH als Standard für investorenfähige operative Gesellschaft, Holding nur vor Anteilsaufbau wirklich sauber.
- **Outputpflicht:** Rechtsformvergleich, Entscheidungsmatrix, Kosten-/Zeitbild, Risikoampel und konkrete nächste Unterlagen.
- **Fehlerbremse:** Tragende Normen/Entscheidungen live oder aus der Akte verifizieren; Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle. Keine BeckRS-, juris-, Kommentar- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
## Kernsachverhalt
Die Wahl der Rechtsform ist die erste und folgenreichste Entscheidung bei der Unternehmensgründung. Sie bestimmt die persönliche Haftung der Gesellschafter, die steuerliche Behandlung von Gewinnen und Ausschüttungen, die Kosten und Komplexität der Gründung und des laufenden Betriebs, die Investorentauglichkeit, die Geschäftsführer-Sozialversicherungspflicht und die Möglichkeiten einer späteren Nachfolge oder eines Exits. Eine fehlerhafte Wahl kann nur durch Umwandlungsverfahren nach dem UmwG korrigiert werden — mit erheblichem Aufwand und steuerlichen Risiken (Paragraf 1 ff. UmwG; Paragraf 1 ff. UmwStG).
Unterstützt bei der systematischen Rechtsformwahl durch strukturierte Schlüsselfragen, eine vollständige Vergleichsmatrix und rechtsformbezogene Praxisempfehlungen.
## Kaltstart-Rückfragen
Vor der Rechtsformempfehlung sind folgende Angaben erforderlich:
1. **Anzahl Gründer und Beteiligungsverhältnisse:** Einzelgründer oder Mehrere? Geplante Aufteilung der Anteile?
2. **Kapital:** Wieviel Eigenkapital steht zur Gründung zur Verfügung? (Entscheidend für UG vs. GmbH: 25.000 EUR Schwelle)
3. **Haftungsrisiken:** Besteht ein erhebliches Haftungsrisiko aus dem Geschäftsbetrieb (Produkthaftung, Beratungshaftung, Bauleistungen)? Soll persönliche Haftung ausgeschlossen werden?
4. **Investoren:** Ist innerhalb von 3–5 Jahren die Aufnahme externer Investoren geplant? (Prägend für die Wahl zwischen GmbH, AG, UG)
5. **Steuerliche Situation:** Soll die Gesellschaft thesaurieren (Kapitalgesellschaftsbesteuerung vorteilhaft) oder sollen Gewinne laufend ausgeschüttet werden (Personengesellschaft ggf. vorteilhaft)?
6. **Branche / Berufsrecht:** Freier Beruf (Anwalt, Arzt, Steuerberater, Architekt → PartG/PartG mbB)? Gemeinnützige Tätigkeit (→ gGmbH)? Immobiliengeschäfte (→ eGbR vs. GbR durch MoPeG 2024)?
7. **Geschäftsführer-Sozialversicherung:** Soll der Gründer selbst Geschäftsführer werden? Welche Anteilsquote? (Relevant für SV-Status nach BSG-Linie)
8. **Holding-Struktur:** Plant ein Gründer, seine Anteile über eine persönliche Holding-GmbH zu halten (steuerlicher Vorteil nach Paragraf 8b KStG bei Anteilsveräußerung)?
- **Was will der Mandant wirklich erreichen?** (Nicht: was steht im Standardweg, sondern: welches Ergebnis ist für den Mandanten persoenlich/wirtschaftlich das beste? Manchmal ist der schnellere Vergleich besser als der formal "richtige" Weg.)
## Rechtlicher Rahmen
### Normtexte und Kernnormen
**GmbH — Mindestkapital und Gründung:**
> Paragraf 5 Abs. 1 GmbHG: Das Stammkapital der Gesellschaft muss mindestens 25.000 Euro betragen.
> Paragraf 5 Abs. 2 GmbHG: Jeder Gesellschafter hat auf das Stammkapital eine Stammeinlage zu leisten.
Bei Bargründung mit Musterprotokoll (Paragraf 2 Abs. 1a GmbHG): vereinfachte Gründung mit maximal 3 Gesellschaftern und einem Geschäftsführer. Einzahlung: mind. die Hälfte des Stammkapitals vor Handelsregisteranmeldung (Paragraf 7 Abs. 2 GmbHG).
**UG (haftungsbeschränkt) — Thesaurierungspflicht:**
> Paragraf 5a Abs. 3 GmbHG: In der Bilanz des nach dem Inkrafttreten dieser Vorschrift beginnenden Geschäftsjahres ist in der Bilanz eine gesetzliche Rücklage zu bilden, in die ein Viertel des um einen Verlustvortrag aus dem Vorjahr geminderten Jahresüberschusses einzustellen ist.
Die Thesaurierungspflicht gilt bis zur Erreichung von 25.000 EUR Stammkapital; dann Umfirmierung zur GmbH möglich.
**GbR / eGbR nach MoPeG 2024:**
> Paragraf 707b Abs. 1 BGB (n.F., in Kraft seit 01.01.2024): Eine nicht eingetragene Gesellschaft (GbR) kann keine Immobilien erwerben oder im Grundbuch eingetragen werden. Sie muss sich als eGbR im Gesellschaftsregister eintragen lassen.
Das Gesetz zur Modernisierung des Personengesellschaftsrechts (MoPeG) vom 10.08.2021 (BGBl. I 3436) ist seit 01.01.2024 in Kraft. Wesentliche Änderungen: Eintragungsmöglichkeit der GbR als eGbR, Abschaffung der Gesamthand zugunsten des Verbandsvermögens, Klarstellung zur Rechtsfähigkeit der GbR (Paragraf 705 BGB n.F.).
**AG — Mindestkapital und Organstruktur:**
> Paragraf 7 AktG: Das Grundkapital muss mindestens 50.000 EUR betragen.
> Paragraf 76, 95, 118 AktG: Dreigliedrige Organstruktur: Vorstand (Geschäftsführung), Aufsichtsrat (Überwachung), Hauptversammlung (Beschlussfassung der Aktionäre).
**PartG mbB — Berufshaftpflicht:**
> Paragraf 8 Abs. 4 PartGG: Macht ein Partner bei der Berufsausübung einen Fehler, so haftet neben dem Partner nur das Gesellschaftsvermögen der Partnerschaft, wenn die Partnerschaft für Schäden aus Fehlern bei der Berufsausübung eine zu diesem Zweck unterhaltene Berufshaftpflichtversicherung unterhält.
**Sozialversicherungspflicht Gesellschafter-Geschäftsführer:**
> Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, tragender Aussage und frei prüfbarer Quelle verwenden.
**Holding-Struktur und Paragraf 8b KStG:**
> Paragraf 8b Abs. 2 KStG: Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften sind bei einer körperschaftsteuerpflichtigen Holding-GmbH zu 95 % steuerfrei.
Wenn ein Gründer seine Anteile über eine Holding-GmbH hält, werden Veräußerungsgewinne nach Paragraf 8b KStG fast steuerfrei vereinnahmt. Planung der Holding-Struktur muss zwingend **vor** Gründung der operativen Gesellschaft erfolgen.
### Leitentscheidungen
| Gericht | Aktenzeichen | Fundstelle | Relevanz |
|---|---|---|---|
## Prüfschema: Rechtsformwahl
**Vorab:** Das untenstehende Prüfschema ist die typische Standardlinie. Wenn die Mandantenlage abweicht, werden die Schritte gekürzt, umgestellt oder an einen Spezialskill übergeben. Der Maßstab ist die tragfähige Entscheidung, nicht das Abarbeiten einer Tabelle.
## Visualisierte Entscheidungsroute
| Ausgangslage | typische Richtung | Warnpunkt |
| --- | --- | --- |
| hohes Haftungsrisiko, operativer Betrieb | GmbH oder UG als Vorstufe | Kapital und Geschäftsführerstatus |
| mehrere Gründer ohne Investorenplan | GbR, eGbR, GmbH | persönliche Haftung und Exit |
| freier Beruf | PartG, PartG mbB oder Berufsgesellschaft | Berufsrecht und Versicherung |
| VC- oder Angel-Finanzierung geplant | GmbH, später Holding-/Beteiligungsstruktur | Musterprotokoll vermeiden |
| Immobilien oder registerrelevantes Vermögen in Personengesellschaft | eGbR oder KG-Struktur | Eintragung und Vertretung |
| Schritt | Prüfungspunkt | Inhalt | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 1 | Gründerzahl | Einzelgründer oder Mehrere? | eK/UG (solo) oder GbR/GmbH/KG (mehrere) |
| 2 | Haftungsschutz | Erhebliches Haftungsrisiko? Persönliche Haftung vermeiden? | Bei Ja: Kapitalgesellschaft (UG, GmbH, AG) oder PartG mbB |
| 3 | Mindestkapital | Steht 25.000 EUR für GmbH zur Verfügung? | Nein → UG als Zwischenform; Ja → GmbH |
| 4 | Investorenfähigkeit | Externe Investoren geplant (VC, PE, Business Angel)? | Ja → GmbH mit Class-Shares oder AG; Nein → UG oder GmbH einfach |
| 5 | Steuerpräferenz | Thesaurierung oder laufende Ausschüttung? | Thesaurierung → Kapitalgesellschaft (KSt 15 %; Gewerbe); Ausschüttung → Personengesellschaft oder Kapitalgesellschaft mit Ausschüttungsplanung |
| 6 | Berufsrecht | Freier Beruf (Paragraf 1 Abs. 2 PartGG)? | Ja → PartG oder PartG mbB (obligatorisch für Berufsgesellschaft von Anwälten/Ärzten) |
| 7 | Gemeinnützigkeit | Gemeinnütziger Zweck (Paragraf 52 ff. AO)? | Ja → gGmbH oder eingetragener Verein |
| 9 | Holding-Planung | Gründer möchte Anteile über Holding halten? | Holding vor operativer GmbH gründen; nachträgliche Einbringung steuerlich komplex |
| 10 | MoPeG / eGbR | Soll ein Recht für die GbR im Grundbuch eingetragen werden? | Gesellschaftsregistereintragung als Grundbuch-Vollzugsvoraussetzung nach Paragraf 47 Absatz 2 GBO; bei Altbestand Artikel 229 Paragraf 21 EGBGB prüfen |
| 11 | Umwandlungskosten | Bestehende Rechtsform soll gewechselt werden? | Umwandlung nach UmwG (Verschmelzung, Spaltung, Formwechsel); Steuereffekte nach UmwStG analysieren |
| 12 | Geschäftsjahresende | Abweichendes GJ-Ende sinnvoll (z.B. 31.3. statt 31.12.)? | Steuerberater einbinden; Jahresabschluss-Frist und Steuerpflichten anpassen |
| 13 | Mitbestimmung | Mehr als 500 Arbeitnehmer geplant? | Drittelbeteiligung (Paragraf 1 DrittelbG); ab 2.000 Arbeitnehmer: Mitbestimmung (Paragraf 1 MitbestG) |
| 14 | Sacheinlagen | Sollen Sachwerte (IP, Maschinen, Grundstücke) eingebracht werden? | Differenzhaftung (Paragraf 9 GmbHG); Sachgründungsbericht; steuerliche Bewertung erforderlich |
## Beweislast
| Frage | Beweislast | Erläuterung |
|---|---|---|
| Haftung eines GbR-Gesellschafters für Gesellschaftsschulden | Gläubiger (Nachweis der Gesellschaftsschuld) | GbR: akzessorische Haftung aller Gesellschafter nach Paragraf 721 BGB (n.F.) |
| Differenzhaftung UG / GmbH (Paragraf 9 GmbHG) | Gesellschaft / Insolvenzverwalter | Nachweis, dass Sacheinlage bei Einbringung nicht werthaltig war |
| Thesaurierungspflicht UG erfüllt (Paragraf 5a Abs. 3 GmbHG) | Geschäftsführer (Jahresabschluss als Nachweis) | Pflicht dokumentiert in Jahresabschluss und Gesellschafterbeschluss |
| SV-Freiheit des Gesellschafter-GF | Gesellschaft / GF im Statusfeststellungsverfahren | Nachweis durch Satzung (echte Sperrminorität); Statusfeststellungsverfahren Paragraf 7a SGB IV |
| Gemeinnützigkeit (Paragraf 52 ff. AO) | Gesellschaft gegenüber Finanzamt | Vorläufige Bescheinigung / Freistellungsbescheid als Nachweis |
## Fristen und Verjährung
| Ereignis | Frist | Norm | Folge bei Versäumnis |
|---|---|---|---|
| Handelsregisteranmeldung nach Gründung | Unverzüglich nach Beurkundung | Paragraf 7 GmbHG | Gesellschaft ist Vor-GmbH mit unbeschränkter Haftung der Gesellschafter (Paragraf 11 Abs. 2 GmbHG) |
| Einzahlung Stammkapital | Vor HR-Anmeldung: mind. 50 % | Paragraf 7 Abs. 2 GmbHG | HR-Eintragung verweigert |
| Steuerliche Anmeldung beim Finanzamt | Innerhalb 4 Wochen nach Gründung | Paragraf 138 ff. AO | Verspätete Steuerfestsetzung; Fristverlängerung möglich |
| Gewerbeanmeldung | Vor Aufnahme des Gewerbebetriebs | Paragraf 14 GewO | Bußgeld; ggf. Untersagung |
| BG-Anmeldung | 1 Woche nach Aufnahme des Betriebs | Paragraf 192 SGB VII | Säumniszuschlag; rückwirkende Beitragspflicht |
| TraFinG-Meldung (Transparenzregister) | Unverzüglich nach Gründung und bei Änderungen | Paragraf 20 GwG | Bußgeld bis 1.000.000 EUR (Paragraf 56 GwG) |
| UmwG-Verschmelzung: Spruchverfahren | 3 Monate ab Eintragung | Paragraf 4 SpruchG | Ausschlussfrist für Antragstellung |
| Verjährung GbR-Gesellschafterhaftung | 3 Jahre (Paragraf 195, 199 BGB) | allg. Verjährungsrecht | Haftung der Gesellschafter verjährt |
## Typische Gegenargumente und Fallen
| Einwand / Falle | Begründung / Fehlannahme | Richtige Einordnung |
|---|---|---|
| UG ist die günstigere GmbH | UG hat keine Investoren-Sperrwirkung | UG ist für Startups mit Investorenplan ungeeignet; Umwandlung zur GmbH kostet Zeit und Notargebühren; sofort GmbH bei Investor-Roadmap |
| GbR für Immobilien reicht | Register- und Grundbuchvollzug werden verwechselt | Seit 1. Januar 2024 soll ein Recht für eine GbR nur eingetragen werden, wenn sie im Gesellschaftsregister eingetragen ist; Paragraf 47 Absatz 2 GBO und bei Altbestand Artikel 229 Paragraf 21 EGBGB prüfen |
| SHA-Stimmbindung reicht für SV-Freiheit | Kostengünstiger als Satzungsänderung | SHA-Bindung ist SV-rechtlich irrelevant; Sperrminorität muss zwingend in Satzung stehen (BSG-Linie) |
| Holding-GmbH nachträglich einfach einzufügen | Steuerlich problemlos | Nachträgliche Einbringung der Anteile in eine Holding-GmbH löst steuerpflichtige Veräußerung aus (Paragraf 17 EStG); Holding muss vor operativer GmbH bestehen |
| eK ausreichend für kleine Dienstleister | Persönliche Haftung unbeschränkt | Bei Beratungsfehlern, Mietverträgen, Personalkosten: persönliche Haftung kann existenzbedrohend sein; UG mit 1.000 EUR oft sinnvoller |
| Gesellschaft hat sofort Rechtspersönlichkeit nach Beurkundung | Vor-GmbH-Stadium bis HR-Eintragung | Bis zur Eintragung: Gesellschafter haften persönlich für Verbindlichkeiten der Vor-GmbH (Paragraf 11 Abs. 2 GmbHG) |
## Hauptrechtsformen im Vergleich
### Einzelkaufmann (eK)
| Merkmal | Inhalt |
|---|---|
| Haftung | Persönlich, unbeschränkt mit gesamtem Privatvermögen |
| Mindestkapital | Keines |
| Notarpflicht | Nein |
| Buchführung | Bis Schwellen (800.000 EUR Umsatz / 80.000 EUR Gewinn): EÜR; darüber: doppelte Buchführung (Paragraf 238 ff. HGB) |
| Steuer | Einkommensteuer; Gewerbesteuer-Freibetrag 24.500 EUR (Paragraf 11 Abs. 1 S. 3 GewStG) |
| Geeignet für | Solo-Dienstleister mit überschaubarem Risiko, kein Fremdhaftungsrisiko |
### Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR / eGbR nach MoPeG 2024)
| Merkmal | Inhalt |
|---|---|
| Haftung | Persönlich, unbeschränkt, gesamtschuldnerisch (Paragraf 721 BGB n.F.) |
| Mindestkapital | Keines |
| Grundbuchvollzug | Gesellschaftsregistereintragung nach Paragraf 47 Absatz 2 GBO einplanen; Übergangsrecht des Artikels 229 Paragraf 21 EGBGB bei Altbestand prüfen |
| Buchführung | EÜR bis Schwellen; doppelte Buchführung bei Handelsgewerbe |
| Steuer | Mitunternehmerbesteuerung: Gewinne werden bei den Gesellschaftern nach ESt besteuert |
| Geeignet für | Freie Berufe (wenn PartG nicht passt), kleinste Personengesellschaften |
### GmbH
| Merkmal | Inhalt |
|---|---|
| Haftung | Beschränkt auf Gesellschaftsvermögen (Paragraf 13 Abs. 2 GmbHG) |
| Mindestkapital | 25.000 EUR (Paragraf 5 Abs. 1 GmbHG); bei Bargründung: mind. 12.500 EUR einzuzahlen (Paragraf 7 Abs. 2 GmbHG) |
| Notarpflicht | Ja (Paragraf 2 Abs. 1 GmbHG); Musterprotokoll für einfache Fälle (Paragraf 2 Abs. 1a GmbHG) |
| Buchführung | Doppelte Buchführung; Jahresabschluss; Offenlegung (Paragraf 325 HGB) |
| Steuer | KSt 15 % (Paragraf 23 Abs. 1 KStG) + Gewerbesteuer (Hebesatz: meist 14–17 %); Gesamtbelastung 29–32 % |
| SV | GF mit ≥ 50 % oder echter Sperrminorität in Satzung: SV-frei (BSG-Linie) |
| Geeignet für | Mittelständische Unternehmen, Startups mit Investor, klare Haftungsbeschränkung erforderlich |
### UG (haftungsbeschränkt)
| Merkmal | Inhalt |
|---|---|
| Haftung | Wie GmbH: beschränkt (Paragraf 13 Abs. 2 GmbHG i.V.m. Paragraf 5a GmbHG) |
| Mindestkapital | Ab 1 EUR (Paragraf 5a Abs. 1 GmbHG) |
| Thesaurierungspflicht | 25 % des Jahresgewinns bis Erreichen von 25.000 EUR (Paragraf 5a Abs. 3 GmbHG) |
| Notarpflicht | Ja; Musterprotokoll möglich (Paragraf 2 Abs. 1a GmbHG) |
| Sacheinlagen | Nicht möglich (Paragraf 5a Abs. 2 GmbHG) |
| Geeignet für | Startups mit wenig Startkapital; als Zwischenform bis zur Umwandlung in GmbH |
### AG
| Merkmal | Inhalt |
|---|---|
| Haftung | Beschränkt (Paragraf 1 Abs. 1 S. 2 AktG) |
| Mindestkapital | 50.000 EUR (Paragraf 7 AktG) |
| Organstruktur | Vorstand + Aufsichtsrat + Hauptversammlung |
| Publizität | Streng: HV-Protokoll öffentlich, Jahresabschluss bei Bundesanzeiger |
| Geeignet für | Große Unternehmen, Börsengang-Vorbereitung; selten als Startup-Form sinnvoll |
### GmbH & Co. KG
| Merkmal | Inhalt |
|---|---|
| Haftung | Komplementär-GmbH haftet beschränkt; Kommanditisten haften bis zur Einlage |
| Steuer | Personengesellschaftsbesteuerung (Gewerbesteuer-Anrechnung Paragraf 35 EStG) |
| Mitbestimmung | Keine (in der GmbH & Co. KG selbst) |
| Geeignet für | Familienunternehmen mit Steueroptimierung und Haftungsschutz; Mittelstand-Klassiker |
### PartG / PartG mbB
| Merkmal | Inhalt |
|---|---|
| Haftung | Persönlich (PartG); bei PartG mbB: beschränkt durch Berufshaftpflicht (Paragraf 8 Abs. 4 PartGG) |
| Mindestkapital | Keines |
| Voraussetzung | Ausschließlich Freiberufler (Paragraf 1 Abs. 2 PartGG): RA, StB, WP, Ärzte, Architekten |
| Geeignet für | Anwaltssozietäten, Arztpraxen, Architektenpartnerschaft |
### gGmbH
| Merkmal | Inhalt |
|---|---|
| Steuer | Steuerbefreiung nach Paragraf 52–68 AO; Spendenbescheinigungsrecht |
| Mindestkapital | 25.000 EUR (wie GmbH) |
| Voraussetzung | Satzungszweck muss gemeinnützig, mildtätig oder kirchlich sein |
| Geeignet für | Sozialunternehmen, Forschungsinstitute, Bildungseinrichtungen |
## Entscheidungsmatrix
| Kriterium | eK | GbR/eGbR | UG | GmbH | GmbH & Co. KG | AG | PartG mbB | gGmbH |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Solo-Gründer | + | – | + | + | – | – | – | – |
| Mehrere Gesellschafter | – | + | + | + | + | + | + | + |
| Haftungsbeschränkung | – | – | + | + | + | + | + (BHV) | + |
| Kapital < 25.000 EUR | + | + | + | – | – | – | + | – |
| Investoren-Vorbereitung | – | – | –/+ | + | –/+ | + | – | – |
| Steuer: Thesaurierung | – | – | + | + | – | + | – | + (steuerfrei) |
| Steuer: Ausschüttung | + | + | – | – | + | – | + | – |
| Buchhaltungsaufwand | niedrig | niedrig | mittel | mittel-hoch | hoch | hoch | mittel | mittel-hoch |
| Freiberufler | +/– | + | + | + | selten | selten | + (obligatorisch) | – |
| Gründungskosten | 0 | 0 | ~700 EUR | ~1.500–3.000 EUR | ~3.000–5.000 EUR | ~5.000–10.000 EUR | ~500 EUR | ~2.000 EUR |
## Typische Konstellationen und Empfehlungen
| Konstellation | Empfehlung | Begründung |
|---|---|---|
| Solo-Gründer, Dienstleister, kleines Risiko | eK oder UG | eK: maximal einfach; UG: wenn Haftungsschutz wichtig und wenig Kapital |
| 2–3 Gründer, Tech-Startup, Investor geplant | GmbH (25.000 EUR) mit SHA und Class-Shares | Investorenfähigkeit, Vesting, klare Anteile |
| Startup ohne 25.000 EUR, schneller Start | UG (1.000–5.000 EUR), später Aufstockung zur GmbH | Thesaurierungsplan im Blick behalten |
| Familienunternehmen, Nachfolge | GmbH & Co. KG | Steuervorteile Personengesellschaft + Haftungsbeschränkung der GmbH |
| Anwaltskanzlei 3 Partner | PartG mbB | Berufshaftpflicht beschränkt Haftung; keine Anteile; einfache Aufnahme neuer Partner |
| Sozialunternehmen / NGO | gGmbH | Steuerbefreiung, Spendenbescheinigung, gesellschaftsrechtliche Struktur |
| Geplanter Börsengang > 50 Mio. EUR | GmbH → AG-Umwandlung (Formwechsel Paragraf 190 UmwG) | Sofort-AG nur wenn HV-Pflicht und Publizität akzeptiert |
| Immobilienverwaltung mit GbR | Register- und Grundbuchkette nach Paragraf 47 Absatz 2 GBO planen | Altgrundbuchstand und Artikel 229 Paragraf 21 EGBGB gesondert prüfen |
| Gründer mit Investor-Exit-Plan | Holding-GmbH vor operativer GmbH | Paragraf 8b KStG: 95 % Steuerfreiheit auf Veräußerungsgewinn bei Holding |
## Strategische Optionen (vor dem Template entscheiden)
Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu prüfen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist **eine** moegliche Form — nicht die einzige.
| Konstellation | Empfohlener Weg |
|---|---|
| Standard — Rechtsformwahl für Gründer empfehlen | Rechtsformvergleich nach Prüfschema; Empfehlungstemplate unten |
| Variante A — Mandant will sofort gruenden ohne viel Kapital | UG als kostenguenstige Variante bevor GmbH |
| Variante B — Ausländische Gründer internationaler Kontext | SE oder Limited als Alternative; Steuerrecht beachten |
| Variante C — Nur für ein Projekt keine Dauerhaftigkeit | GbR oder GmbH Co KG für Zweckgesellschaft |
Wenn die Mandantenkonstellation **nicht** ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.
## Schriftsatzbausteine
### Baustein 1: Statusfeststellungsantrag Gesellschafter-GF (Paragraf 7a SGB IV)
```
An die
Deutsche Rentenversicherung Bund
Clearingstelle, 10704 Berlin
Antrag auf Statusfeststellung nach Paragraf 7a SGB IV
Antragsteller (Auftraggeber): [Gesellschaft]
Anfragender (ggf. GF): [Name]
Wir beantragen die Feststellung des sozialversicherungsrechtlichen Status des
Herrn / der Frau [Name], geboren am [Datum], als Gesellschafter-Geschäftsführer
der [Gesellschaft] mit [X] % der Geschäftsanteile.
Begründung der SV-Freiheit:
Herr/Frau [Name] hält [X] % der Geschäftsanteile an der [Gesellschaft] (Anlage:
Gesellschafterliste). Die Satzung der Gesellschaft sieht in Paragraf [X] eine qualifizierte
Sperrminorität vor: Beschlüsse über [Aufzählung der blockierten Themen] bedürfen einer
Mehrheit von [80 %]. Da Herr/Frau [Name] [X] % hält (oberhalb der Sperrschwelle), besitzt
Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, tragender Aussage und frei prüfbarer Quelle verwenden.
B 12 R 25/18 R, begründet die echte satzungsmäßige Sperrminorität SV-Freiheit.
Anlagen:
1. Satzung mit Sperrminoritätsklausel
2. Gesellschafterliste (Paragraf 40 GmbHG)
3. Anstellungsvertrag Geschäftsführer
4. Handelsregisterauszug
[Ort, Datum]
[Kanzlei / Name]
```
### Baustein 2: Umwandlung UG zur GmbH (Kapitalerhöhung)
```
PROTOKOLL DER GESELLSCHAFTERVERSAMMLUNG
[Name] UG (haftungsbeschränkt)
[Datum], [Ort]
Einziger Gesellschafter: [Name]
BESCHLUSS: Kapitalerhöhung und Umfirmierung
(1) Das Stammkapital der Gesellschaft wird von [X] EUR auf 25.000 EUR durch Einzahlung
aus Rücklagen und Barmitteln erhöht.
(2) Die Firma der Gesellschaft wird von "[Name] UG (haftungsbeschränkt)" in
"[Name] GmbH" geändert.
(3) Paragraf 5 der Satzung wird entsprechend angepasst.
(4) Die Geschäftsführerin / Der Geschäftsführer wird angewiesen, die Kapitalerhöhung
und Umfirmierung unverzüglich beim Handelsregister anzumelden und die erforderlichen
Nachweise (Einzahlungsbeleg) beizufügen.
[Unterschrift]
```
### Baustein 3: Sachgründungsbericht (Paragraf 5 Abs. 4 GmbHG)
```
SACHGRÜNDUNGSBERICHT
Gesellschaft: [Firma] GmbH in Gründung
Die Gründer erstatten gemäß Paragraf 5 Abs. 4 GmbHG den folgenden Sachgründungsbericht:
1. Die Gesellschafterin [Name] bringt folgende Sacheinlage ein:
[Beschreibung der Sacheinlage, z.B. "Warenzeichen DE [Nr.] laut DPMA-Eintragung
(Anlage 1)"]
2. Der Wert der Sacheinlage beläuft sich auf mindestens [X] EUR, wie aus dem
beigefügten Gutachten des Sachverständigen [Name] vom [Datum] (Anlage 2) hervorgeht.
3. Der Wert übersteigt den Nennbetrag der dafür übernommenen Stammeinlage in Höhe
von [X] EUR.
4. Besondere Schwierigkeiten bei der Bewertung bestanden nicht.
[Ort, Datum]
[Gründer / Geschäftsführer]
```
--- vor Versand klären ---
1. Welches Verhandlungsziel hat der Mandant? [Durchsetzung des Anspruchs / Vergleich / Reputationsschutz / schnelle Loesung]
2. Welche Kompromisslinien sind absolut? [Mindestforderung / Zeitrahmen / Formerfordernis]
3. Sind Anschlusswege erwuenscht? [Mediation / Direktgesprach / Einigung vor Fristablauf]
Schlussabsatz Variante A (kooperativ):
Wir regen eine guetliche Einigung an und stehen für ein klärenden Gesprach zur Verfuegung. Eine einvernehmliche Loesung erspart beiden Seiten Zeit und Kosten.
Schlussabsatz Variante B (formal-streng):
Eine aussergerichtliche Einigung kommt nur in Betracht wenn die Gegenseite innerhalb von [X] Tagen einen akzeptablen Vorschlag unterbreitet. Anderenfalls werden wir alle rechtlichen Schritte einleiten.
## Streitwert und Kosten
| Rechtsformwahl-Kontext | Kostenpunkt | Größenordnung |
|---|---|---|
| UG-Gründung mit Musterprotokoll | Notargebühren (bei 1.000 EUR Stammkapital: Paragraf 105 GNotKG) | ca. 30–50 EUR (Wert des Verfahrens) |
| GmbH-Gründung, Stammkapital 25.000 EUR | Notargebühren + HR-Gebühren (Paragraf 91 GNotKG) | ca. 700–1.500 EUR |
| GmbH-Gründung mit SHA (25.000 EUR + individuelle Satzung) | Notar + HR + Anwaltsberatung | ca. 3.000–8.000 EUR |
| AG-Gründung | Notar + Prüfung + HR + Anwalt | ca. 5.000–15.000 EUR |
| GmbH → AG Formwechsel (UmwG) | Notar + HR + ggf. Gläubigerschutz | ca. 5.000–20.000 EUR |
| Statusfeststellungsverfahren Paragraf 7a SGB IV | RA-Beratungshonorar (Gegenstandswert: Jahresbeitrag) | ca. 800–2.500 EUR |
## Strategische Empfehlung
| Situation | Empfehlung |
|---|---|
| Investor-gespräche sind absehbar, aber Kapital fehlt | UG gründen, Satzung aber investor-ready gestalten (Kapitalerhöhungsermächtigung, Class-Shares vorbereiten); sobald Investor: Kapitalerhöhung und Umfirmierung zur GmbH |
| SV-Status des Gesellschafter-GF kritisch | Sperrminorität in Satzung verankern (nicht nur im SHA); sofort Statusfeststellungsverfahren nach Paragraf 7a SGB IV einleiten |
| Holding-Struktur gewünscht | Holding-GmbH zuerst gründen; dann operative GmbH durch Holding halten; rückwirkende Einbringung ist steuerlich riskant |
| Rechtsformwechsel bereits beschlossen | Umwandlungssteuer (UmwStG) analysieren; bei Formwechsel GmbH → AG: keine Aufdeckung stiller Reserven; bei Einbringung: Bewertungswahlrecht |
## Anschluss-Skills
- `gesellschaftsgruender-klauselkatalog-bilingual` — Klauseln für Satzung und SHA nach Rechtsformwahl
- `gesellschaftsgruender-intake-decision-tree` — Vollständiger Gründungs-Workflow
- `gesellschaftsgruender-bilinguale-dokumente` — Erstellung bilingualer Dokumente
- `gesellschaftsgruender-gesellschafterstreit-eilantraege` — Streitprävention durch richtige Satzungsgestaltung
## Quellen und Zitierweise
- Paragraf 5 GmbHG (Stammkapital, Sacheinlagen)
- Paragraf 5a GmbHG (UG haftungsbeschränkt)
- Paragraf 7 AktG (AG-Grundkapital)
- Paragraf 8 Abs. 4 PartGG (PartG mbB)
- Paragraf 52–68 AO (Gemeinnützigkeit)
- Paragrafen 707 bis 707b BGB (Gesellschaftsregister und entsprechend anwendbare HGB-Vorschriften)
- Paragraf 47 Absatz 2 GBO und Artikel 229 Paragraf 21 EGBGB (Grundbuchvollzug und Übergangsrecht)
- Paragraf 7a SGB IV (Statusfeststellungsverfahren)
- Paragraf 8b KStG (Steuerfreiheit Beteiligungsveräußerung)
- Paragraf 1 ff. UmwG (Umwandlungsrecht)
Zitierweise nach `../../references/zitierweise.md`.
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
- Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen zitieren. Literatur nur nutzen, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff sie verifiziert.
- Literatur nur bei vom Nutzer bereitgestellter oder lizenziert live geprüfter Quelle; keine Kommentarblindzitate.
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, tragender Aussage und frei prüfbarer Quelle verwenden.
## Output-Template: Rechtsformempfehlung
**Adressat:** Mandant — Tonfall verstaendlich-erklaerend
```
RECHTSFORMEMPFEHLUNG
Mandant: [NAME] | Datum: [DATUM]
EMPFEHLUNG: [RECHTSFORM]
BEGRUENDUNG:
Haftung: [Beschraenkt / Unbeschraenkt]
Mindestkapital:[BETRAG] EUR (vorhanden: Ja/Nein)
Investoren: [Geeignet / Nicht geeignet für]
SV-Status GF: [Pflichtig / Frei bei [%] Anteil + Sperrminoritaet]
Steuer: [KSt-Regime / Transparent]
Notar: [Erforderlich / Nicht erforderlich]
ALTERNATIVEN GEPRUEFT:
GmbH: [Warum nicht: ...]
UG: [Warum nicht: ...]
GmbH & Co. KG: [Warum nicht: ...]
NAECHSTE SCHRITTE:
[ ] Firmennamen pruefen
[ ] Stammkapital bereitstellen: [BETRAG] EUR
[ ] Satzungsentwurf erstellen
[ ] Notar-Termin: [DATUM]
[ ] Holding-Struktur pruefen: [Ja / Nein / Spaeter]
```
Is this your skill, or is something wrong with this listing? Request removal or report an issue. Author removals are honored within 72 hours.
No comments yet. Be the first to comment!