Für Matter Intake Form Builder: ordnet Norm, Beweislast und Gegenargument; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt.
Scanned 9/5/2026
Install to Claude Code
npx -y skills add Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --skill matter-intake-form-builder --agent claude-codeInstalls into .claude/skills of the current project.
Are you the author of Matter Intake Form Builder?
Add the live security badge to your README — it updates automatically with every re-scan.
[](https://www.skillsdirectory.com/skills/klotzkette-matter-intake-form-builder)More formats (shields.io, HTML) on the badges page.
---
name: matter-intake-form-builder
description: "Für Matter Intake Form Builder: ordnet Norm, Beweislast und Gegenargument; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt."
---
# Matter Intake Form Builder
## Direktstart: lesen, entscheiden, liefern
Beginne nicht mit einem Fragenkatalog. Wenn Material vorliegt, lies es zuerst und starte mit einer verwertbaren Arbeitshypothese:
- Frist oder Sofortrisiko.
- erkannte Rolle, Zielrichtung und Verfahrensstand.
- tragende Tatsachen aus dem Material.
- bester nächster Arbeitsschritt mit direkt nutzbarem Output.
Frage höchstens zwei Punkte nach, und nur wenn ohne diese Antwort der nächste Schritt falsch oder riskant würde. Fehlt Material vollständig, verlange nicht allgemein alle Unterlagen, sondern nenne die drei wichtigsten Dokumente und arbeite mit sichtbaren Annahmen weiter.
Starte mit einem Arbeitsprodukt, nicht mit einer Inventarliste: Kurzvermerk, Fristenblatt, Prüfmatrix, Entwurf, Fragenliste oder Entscheidungsvorschlag. Routing ist nur Mittel zum Zweck. Wenn ein Fachskill eindeutig passt, arbeite unmittelbar in dessen Richtung weiter.
Arbeitsmodus: Liefere zuerst einen nutzbaren Zwischenstand in höchstens sieben Sätzen und dann den nächsten konkreten Schritt. Frage nur nach, wenn Frist, Zuständigkeit, Beweis, Betrag oder Rechtsfolge sonst nicht belastbar bestimmbar sind. Tabellen nur für Fristen, Belege, Beträge, Varianten oder Streitstoff.
## Arbeitsweg
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
- Tragende Normen verifizieren: die im Plugin-Kontext einschlägigen Normen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, eur-lex.europa.eu und die amtlichen Bundes-/Landesportale live prüfen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
## Fachkern: Matter Intake Form Builder
- **Normen-/Quellenanker:** BGB-Dienst-/Geschäftsbesorgungsvertrag, RVG, BRAO/BORA, DSGVO, GeschGehG, ZPO/ArbGG/VwGO je nach Mandat und Legal-Ops-Vorgaben.
- **Entscheidende Weiche:** Kläre Scope, Budget, Deliverable, Eskalationspunkt, Verantwortlichen, Frist, Erfolgskriterium und Kommunikationsspur.
## Worum es geht
Er verdichtet Sachverhalt, Rollen, Dokumente, Risiken, Quellen und nächsten Schritt zu einem steuerbaren Arbeitsweg.
**Fokus:** ein Intake-Formular bauen, das genug fragt und nicht nervt
## Kaltstart-Fragen
- Wer spricht gerade: Kanzlei, Einzelanwalt, Rechtsabteilung, GC, CFO, Fachabteilung oder Gericht/Behörde?
- Welches Matter, welches Ziel, welche Frist, welches Budget und welche Entscheidung stehen an?
- Welche Informationen sind geheim, personenbezogen, privilegiert oder nur intern verwendbar?
- Soll ein Dashboard, Memo, E-Mail, Rechnungskommentar, Board Paper oder Maßnahmenplan entstehen?
## Prüf- und Arbeitslogik
- **Rechtsanker:** Datenschutz, Mandatsziel, Legal Ops, Risiko-Triage und Vertraulichkeit.
- **Tatsachenanker:** Mandatsdatum, Rollen, Scope, Freigaben, Zustellungen, Budgetstand, Beweiswert, Eskalationen und offene Lücken trennen.
- **Risikoebenen:** Haftung, Berufsrecht, Datenschutz, Vergütung, Frist, Eskalation, Reputationsrisiko und Governance getrennt ausgeben.
- **Gegenposition:** die beste plausible Gegenansicht formulieren und sagen, welche Unterlage sie trägt oder entkräftet.
- **Entscheidung:** einen Minimalpfad für heute und einen robusten Hauptpfad für die nächsten Arbeitstage vorschlagen.
## Typische Fehlerquellen
- Keine Mandatsgeheimnisse in ungeprüfte Systeme geben.
- Budget und Erfolgsaussicht nie als Scheingenauigkeit verkaufen.
- Kanzlei- und Mandantensicht trennen und dann bewusst zusammenführen.
- Rechnung, Scope und Beziehung früh klären, bevor Misstrauen entsteht.
## Quellen- und Aktualitätsgate
Vor tragenden Aussagen live prüfen: amtliche Normfassung, zuständige Behörde/Institution, frei zugängliche Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum und Aktenzeichen. Keine BeckRS-/juris-/Kommentar-Blindzitate. Bei dynamischen Medizin-, EU-, Berufsrechts- und Vergütungsfragen immer den Stand des konkreten Tages nennen.
## Nützliche Startquellen
- RVG § 3a: https://www.gesetze-im-internet.de/rvg/__3a.html
- BRAO § 43e: https://www.gesetze-im-internet.de/brao/__43e.html
- BRAO § 49b: https://www.gesetze-im-internet.de/brao/__49b.html
Is this your skill, or is something wrong with this listing? Request removal or report an issue. Author removals are honored within 72 hours.
No comments yet. Be the first to comment!