Für Begriffs- und Übersetzungswerkstatt: ordnet Norm, Beweislast und Gegenargument; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt.
Scanned 9/5/2026
Install to Claude Code
npx -y skills add Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --skill begriffe-uebersetzung-bilingual-contract --agent claude-codeInstalls into .claude/skills of the current project.
Are you the author of Begriffe Uebersetzung Bilingual Contract?
Add the live security badge to your README — it updates automatically with every re-scan.
[](https://www.skillsdirectory.com/skills/klotzkette-begriffe-uebersetzung-bilingual-contract)More formats (shields.io, HTML) on the badges page.
---
name: begriffe-uebersetzung-bilingual-contract
description: "Für Begriffs- und Übersetzungswerkstatt: ordnet Norm, Beweislast und Gegenargument; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt."
---
# Begriffs- und Übersetzungswerkstatt
## Regelungs- und Quellenanker
Vor einer rechtlichen Schlussfolgerung diese Anker am aktuellen Normtext prüfen; Spezial- und Landesrecht nur hinzunehmen, wenn es den konkreten Auftrag traegt:
- `UCC § 2-201` — Statute of Frauds für Warenkauf.
- `UCC § 2-313` — express warranties.
- `UCC § 2-314` — implied warranty of merchantability.
- `Restatement (Second) of Contracts § 17` — formation by bargain.
- `Restatement (Second) of Contracts § 71` — consideration.
- `Restatement (Second) of Contracts § 90` — promissory estoppel.
- `CISG Art. 14` — Angebot.
- `CISG Art. 18` — Annahme.
- `CISG Art. 25` — wesentliche Vertragsverletzung.
- `CISG Art. 35` — Vertragsmaessigkeit der Ware.
Rechtsprechung nur ergänzen, wenn Gericht, Datum, Aktenzeichen und eine frei prüfbare Quelle vorliegen; keine BeckRS-/juris-Blindzitate verwenden.
## Arbeitsweg
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: England Limitation Act 1980 (6 Jahre Contract, 6 Jahre Tort), US-Statutes of Limitations einzelstaatlich (oft 3-6 Jahre), ICC-Schiedsverfahren Antwort 30 Tage.
- Tragende Normen verifizieren: Englisches Recht (Common Law / Equity), US-Recht (Restatements, UCC), Vergleich BGB-System, IPR-Anknüpfung (Rom I, Rom II), HCCH-Konventionen, New Yorker Übereinkommen (Schiedssprüche) — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant mit US/UK-Bezug, Solicitor, Barrister, US-Attorney, deutscher Anwalt, Schiedsgericht (ICC, LCIA, ICDR), High Court, Court of Appeal.
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Letter of Engagement, Statement of Claim / Particulars of Claim, Defence, Affidavit, Witness Statement, Discovery/Disclosure, Settlement Agreement — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
## Wann verwenden
- bei Verträgen, Memos, Redlines, Übersetzungen oder Schulungen mit Common-Law-Bezug
- wenn deutsche Rechtsbegriffe ins Englische übertragen werden
- wenn UK/US-Unterschiede oder False Friends drohen
## Rückfragen, wenn unklar
- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
## Typische Fehler vermeiden
- Bürgschaft, guarantee, suretyship und indemnity nicht gleichsetzen.
- Consideration nicht als deutsche Gegenleistung behandeln.
- UK, USA, New York, Delaware und UCC nicht vermischen.
- Keine erfundenen Fälle oder Quellen verwenden.
## Ton
Common-Law-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
## Vertiefung: Kernbegriffe und Übersetzungsfallen
| Englischer Begriff | Falsche dt. Übersetzung | Richtige Einordnung | Fundstelle |
|---|---|---|---|
| Consideration | Gegenleistung | Verpflichtungselement; Bargain; kein Synallagma | Currie v Misa [1875] |
| Warranty | Garantie | Zusicharung im Vertrag; Verletzung = Schadensersatz (kein Ruecktritt) | SGA 1979 s 61 |
| Condition | Bedingung | Wesentliches Vertragselement; Verletzung = Kuendigung und Schadensersatz | Bunge v Tradax [1981] |
| Indemnity | Buergschaft | Primaere selbständige Haftung (kein Ausfallerfordernis) | Moschi v Lep [1973] |
| Guarantee | Garantie | Sekundaere Haftung; nur bei Ausfall des Hauptschuldners | Holme v Brunskill (1878) |
| Estoppel | Bestandskraft / Verwirkung | Rechtshinderungseinwand; verschiedene Arten (promissory, proprietary, common law) | Central London Property v High Trees [1947] |
| Tort | Delikt | Ausservertragliche Haftung; weiter als BGB-Deliktsrecht | Donoghue v Stevenson [1932] |
| Specific performance | Erfuellungsklage | Billigkeitsrechtsmittel; nur wenn Schadensersatz unzulaenglich; Ermessen | Co-op Insurance v Argyll [1997] |
## Key Case Law
- **Donoghue v Stevenson** [1932] AC 562 (HL) — Tort of negligence: duty of care; neighbour principle; manufacturer liable to ultimate consumer without privity.
- **Central London Property Trust v High Trees House** [1947] KB 130 — Promissory estoppel: promisor bound by promise relied upon; no consideration required for variation if reliance present.
- **Photo Production v Securicor Transport** [1980] AC 827 (HL) — Exclusion clauses and fundamental breach: no rule of law preventing exclusion of liability for fundamental breach; clear words suffice.
## Triage vor Übersetzung
Bevor losgelegt wird, klaere:
1. In welchem Kontext steht der Begriff — Vertragsklausel, Schriftsatz, Mandantenmemo?
2. UK oder US Kontext — einige Begriffe divergieren erheblich.
3. Ist ein Rechtsbegriff gemeint oder ein umgangssprachlicher Begriff?
## Output-Template: Übersetzungs-Matrix
```
UEBERSETZUNGSMATRIX COMMON LAW
Dokument: [BEZEICHNUNG] — Datum: [DATUM]
Begriff | Kontext | Empfohlene dt. Entsprechung | Risiko Fehluebers.
--------|---------|---------------------------|-------------------
[TERM] | [Klausel] | [ENTSPRECHUNG] | [RISIKO]
```
<!-- BEGIN ausformulierungspflicht (autogen) -->
> **Ausformulierungspflicht und Formatstandard.** Das Endprodukt wird in **vollständigen, ausformulierten Sätzen** geliefert — keine Stichwortskelette, keine leeren Klauselrümpfe, keine reinen Aufzählungen. Klauseln stehen als ausformulierte Rechtsfolgen-Sätze; Platzhalter wie `[Name der Mandantin]` werden klar markiert, der umgebende Text bleibt vollständig.
>
> **Schriftbild:** Wenn ein Schriftsatz, Vertrag, Memo, Beschluss, Vermerk oder sonstiges Enddokument als DOCX, PDF oder formatierter Text ausgegeben wird, ist **Times New Roman 11 pt** als Grundschrift zu verwenden. Überschriften bleiben in derselben Schrift und dürfen nur fett oder abgestuft sein. Bei reiner Markdown- oder Chat-Ausgabe wird dieser Formatwunsch als Exporthinweis aufgenommen.
>
> **Nummerierung:** Gliederung ausschließlich dezimal (`1`, `1.1`, `1.1.1` und so weiter). Keine römischen Ziffern, keine Buchstaben- oder Mischgliederung.
<!-- END ausformulierungspflicht (autogen) -->
Is this your skill, or is something wrong with this listing? Request removal or report an issue. Author removals are honored within 72 hours.
No comments yet. Be the first to comment!